Ein Schutzgerüst ist keine Arbeitsplattform wie andere Gerüste, sondern schützt Arbeiter und Passanten vor herab fallenden Steinen, Werkzeugen und anderen Materialien. Dabei werden Fanggerüste zusätzlich zu Rücken- und Stirngeländern eingesetzt.
Es gibt unterschiedliche Schutzgerüste: Ein Fanggerüst beispielsweise dient der Absturzsicherung bei Arbeiten auf ungesicherten Arbeitsflächen. Ein Dachfanggerüst wird bei der Arbeit auf Dächern eingesetzt. Es wird als Auslegegerüst auf der höchsten Ebene des Fassadengerüsts befestigt und schützt sowohl die Handwerker vor dem Absturz als auch Passanten und gegebenenfalls Handwerker auf tieferen Ebenen vor Steinen und Gerätschaften.
Ein weiteres Schutzgerüst ist das Schutzdach. Schützdächer kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn das Gerüst, an das sie montiert werden, über einer Fläche steht, auf der ebenfalls gearbeitet wird. Ähnlich einem Schutznetz bewahrt das Schutzdach Handwerker und Passanten vor Verletzungen durch herabstürzende Gegenstände. Das Schutzdach muss nach den Sicherheitsvorschriften mindestens 1,5 m breit sein und außerdem 60 cm über das Gerüst hinausragen. Bei Regen ist ein Schutzdach aus Holz natürlich rutschig und Gegenstände und Steine könnten hinunterrutschen. Daher sind für Schutzdächer Bordwände vorgeschrieben, die mindestens 60 cm hoch sein müssen. Auf diese Weise ist eine maximale Sicherheit gewährleistet.
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