Bauunternehmer aus Afrika besuchen cetrac GmbH

Afriboom Wirtschaftsreise 2019 mit Focus auf Bau und Baudienstleitung

Nach Business trifft Afrika in Chemnitz wird es in Leipzig konkret

Die zwei Tage in Sachsen hielten für die Teilnehmer der afriboom-Wirtschaftreise neue Eindrücke, viele Informationen und neue Geschäftskontakte bereit. Auftakt war der Besuch der 6. „Business trifft Afrika“ Konferenz in Chemnitz am 19.06.2019, gefolgt von dem Empfang im Neuen Rathaus zu Leipzig am darauffolgenden Tag durch das Amt für Wirtschaftsförderung. Die cetrac GmbH hat sich als Unterstützer der afriboom-Initiative besonders gefreut, den Besuchern am Nachmittag des 20.06.2019 im Hauptsitz Leipzig mehr über das Engagement für Afrika zu erklären und das Angebot an gebrauchten Gerüsten und Schalungen speziell für den afrikanischen Markt zu präsentieren.

Klein anfangen, konkret definieren und – machen

Man hat den afriboom-Teilnehmern das Staunen angesehen, als der Rundgang durch das Lager mit aktuell rund 60.000 m² gebrauchtem Gerüst abgeschlossen war. Die Unternehmer aus der Baubrache waren an den Gerüstsystemen „Made in Germany“ sehr interessiert. Doch in diesem Teil Afrikas sind die Systeme von beispielsweise Layher oder Hünnebeck nicht so bekannt und das wollten wir ändern.

Gerüst vorgestellt und aufgebaut

Die cetrac GmbH hat alle bekannten Gerüsthersteller im Angebot. Der enge Zeitplan der Reisegruppe erlaubte somit nur die Demonstration von zwei Systemen. Wir entschieden uns für Layher Blitz und Plettac SL. Das Layher Blitz Gerüst als eines der bekanntesten Systeme machte den Anfang. Mit nur einem Mann kann dieses Gerüst aufgebaut werden, die einzelnen Komponenten sind einfach zu montieren und die Gebrauchsvorteile liegen klar auf der Hand. Zudem ist es einfach zu transportieren und zu lagern. Als Zweites wurde der Aufbau des Plettac SL aus Aluminium demonstriert. Ähnlich in der Anwendung aber durch die Verwendung von Alu als Rahmenmaterial bedeutend leichter. Allen war klar, was diese Systeme zu leisten vermögen. Die Kombination von Stellrahmen aus Stahl mit 2,57m Robustböden bei Layher und von Alu-Rahmen mit 2,00m Holzbelägen bei Plettac gab den Teilnehmern auch eine Vorstellung, welche Materialkombinationen möglich und für die jeweilige Anwendung am vorteilhaftesten sind.

Mehrmals klein ist lukrativer als einmal groß

Der Demonstration in Sachen Auf- und Abbau unserer Gerüste folgte natürlich die Frage nach den Kosten für die Anschaffung. Für einen etablierten Bauunternehmer sind die Kosten für Anschaffung, Transport und anfallende Nebenkosten für beispielsweise Zoll klar. Für kleine Unternehmen und Start-Ups auf dem Gebiet der Baudienstleistungen gab es reichlich Erklärungsbedarf. Man darf nicht vergessen, dass sich zum Beispiel Kamerun zwar in wirtschaftlicher Aufbruchsstimmung befindet, aber die finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen doch sehr begrenzt sind. Warum also nicht mehrere kleine Posten in einen Container packen und die Kosten teilen? Diese Idee machte die Erstinvestition dann doch bedeutend überschaubarer, sodass viele Visitenkarten die Besitzer tauschten und von teils konkreten Anfragen die Rede war.

Mit Mut und Enthusiasmus für Afrika

Die Zeit verging sprichwörtlich wie im Fluge und es war Zeit für den Aufbruch zum nächsten Ziel der afriboom Wirtschaftsreise. Neben Freude über die Einladung, die Vorführungen zum Thema Gerüst und Gespräche rund um baldige Zusammenarbeit war viel Mut und auch Hoffnung für die Zukunft. Man muss mit kleinen und greifbaren Projekten starten, die in Afrika auch umsetzbar sind. Den mutigen und risikobereiten Unternehmern aus Afrika müssen vorstellbare Angebote unterbreitet werden, um das Investitionsrisiko rechnerisch erklärbar zu machen und sämtliche Vorbehalte zu minimieren. Wenn also was in Afrika gehen soll, sollte man vermehrt auf individuelles Engagement setzen und dieses stärken. Mit gutem Beispiel vorangehen, etwas anpacken, umsetzen und dann darauf stolz sein. Wir als cetrac GmbH werden dieses Vorhaben weiterhin unterstützen und mit Hilfe des afriboom e.V. weiterhin bei der Entwicklung vor Ort helfen.

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