Einhausung mit Layher Blitz Gerüst

Gerüst-Systemlösung von Layher

Güglingen-Eibensbach (ABZ). – Der Lärm war wirklich ohrenbetäubend: Bei der Sanierung des Parkhauses eines Industrieunternehmens kam das Höchstdruckwasserstrahlverfahren zum Einsatz – für die Handwerker ohne professionellen Gehörschutz nicht auszuhalten. Gleichzeitig galt es aber auch, die Mitarbeiter sowie die zahlreichen Besucher des gegenüber der Baustelle liegenden Kundencenters vor dem Baustellenlärm sowie vor Staub und Dreck zu schützen. Neben einem Arbeitsgerüst an der Fassade gaben die Verantwortlichen bei der QuadreX Gerüstbau GmbH deshalb auch eine Einhausung des gesamten Gebäudes in Auftrag. „Unser Auftraggeber hat schon in der Ausschreibung ganz explizit das Layher Protect-System angefragt, weil er damit gute Erfahrungen gemacht hat und ihn darüber hinaus auch die Optik der Fassade überzeugt“, erläutert Armin Eipper, Projektleiter der QuadreX Gerüstbau GmbH. Das Protect-System von Layher besteht aus leicht ans Gerüst zu montierenden Kassettenelementen mit umlaufender Gummidichtung. Mit der Systemlösung sind auf der Baustelle keine Anpassungsarbeiten wie Schneiden, Sägen oder Bohren notwendig. Für besondere Anforderungen steht zudem eine Vielzahl an Lösungen zur Verfügung. Egal ob Zugangs-Elemente wie abschließbare Türen, Lichtkassetten zum Arbeiten bei Tageslichtbedingungen oder auch Eckelemente. So wird das staubdichte Einhausungs-System den hohen Anforderungen an zeitgemäßen Umwelt-, Lärm-, Wetter- und Passantenschutz wirtschaftlich gerecht – egal ob bei Abbrucharbeiten mit großer Staubentwicklung, bei Korrosionsschutzmaßnahmen mit einem hohen Anteil an Strahlgut oder bei Asbestsanierungen. Dank guter Lärmdämmeigenschaften lässt es sich zudem für temporäre Lärmschutzwände einsetzen. Emissionen werden um bis zu 26dB gemindert. Da Zeit ein wesentlicher Faktor bei dieser Baustelle war, fiel beim Arbeits- und Stützgerüst die Wahl auf das Layher Blitz Gerüst.

 

Mit den verschiedenen Standardlängen und Standard-Eckelementen des Layher-Protect-Systems ist eine einfache Anpassung ans Gebäude möglich

Mit den verschiedenen Standardlängen und Standard-Eckelementen des Protect-Systems ist eine einfache Anpassung ans Gebäude möglich. Die umlaufende Gummidichtung der Protect-Kassetten sorgt für eine staubdichte Einhausung.

Das Grundsystem besteht aus wenigen und handlichen Grundbauteilen, die sich durch die schraubenlose Stecktechnik, die benutzerfreundliche Handhabung und die logisch-sichere Aufbaufolge schnell und damit lohnsparend zu Arbeits- und Schutzgerüsten montieren lassen. Die in der Praxis gängigen Gerüstvarianten wurden mittels Typenprüfung statisch nachgewiesen – jeweils bis zur max. möglichen Aufbauhöhe. Diese geht bis zu 100 m. Für Gerüsthersteller entfällt so ein zeitaufwendiger Nachweis im Einzelfall. Mit einer Vielzahl an passenden Ausbauteilen stehen dem Bauhandwerk zudem wirtschaftliche und sichere Lösungen für unterschiedlichste Aufgabenstellungen zur Verfügung. Innenkonsolen reduzierten bei diesem Projekt – wo erforderlich – den Wandabstand für ein sicheres Arbeiten, Gitterträger ermöglichten problemlos die Überbrückung der Einfahrten. So ließ sich die 4800 m² große Gerüstkonstruktion in nur sieben Tagen erstellen.

 

Nur sechs weitere Tage brauchte das sechsköpfige Team, um anschließend auch die Protect-Kassettenelemente zu montieren. Diese wurden einfach mit Baufortschritt in das kombinierte Arbeits- und Stützgerüst eingehängt. Voraussetzung war eine sorgfältige Vorplanung. „Wir haben gemeinsam mit den technischen Beratern von Layher ein wenig überlegt und dann eine sehr einfache und pragmatische Lösung gefunden, wie wir eine Konstruktion montieren können, die allen Anforderungen entspricht“, meint Eipper bei der Begehung.

„Die Zusammenarbeit klappt optimal, ein kurzer Anruf reicht häufig schon und die Techniker bei Layher verstehen, was ich brauche. Meistens bekomme ich dann kurz darauf eine Zeichnung geschickt, die ich so für mein Angebot verwenden kann. Und oft ist damit der Auftrag auch schon bei uns, weil meine Kunden erkennen, dass wir mit Layher absolute Profis an Bord haben.“

Passsende Ausbauteile gewährleisteten auch bei der Einhausung die einfache Umsetzung aller Vorgaben: Die verschiedenen Standardlängen und Standard-Eckelemente sorgten für eine exakte Anpassung ans Gebäude und damit einen wirksamen Baustellenschutz – Lichtkassetten für Tageslichtbedingungen hinter der Einhausung. Die Auftraggeber zeigten sich begeistert: „Es entstanden dank dieser Lösung keine Beeinträchtigungen durch die Baustelle beim Kundenverkehr und in der Beratung. Der Betrieb im Kundencenter konnte ohne Beeinträchtigung durch die Baustelle fortgeführt werden. Wir haben auch schon Stimmen gehört die meinten, die neue Fassade sei viel ansehnlicher als die bestehende“, ergänzt der Gerüstbauspezialist lächelnd.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Bis zu 40 Prozent des Gesamtgewichtes im Gerüstaufbau wird durch die Beläge verursacht

Belagstechnik im Gerüstbau

Bei Arbeits- und Fassadengerüsten sind die Beläge das zentrale horizontale Flächenbauteil. Während glattflächige Baukörper durch Systemgerüste prinzipiell einfach und schnell eingerüstet werden können, zeigt sich die tatsächliche Aufbauflexibilität und Nutzungssicherheit eines Belagssystems erst bei Objekten mit komplexen Grundrissen.

weiterlesen

Mit rund 10 000 m² ist das MAC-Forum am Airport München die größte überdachte Freifläche Europas

Unten Schutzgerüst – oben Arbeitsgerüst

Mitte des Jahres verwandelte sich das Areal des MAC-Forums am Airport München in eine große Baustelle. Die Konstruktion, die die Freifläche überspannt, wird aufwändig saniert. Mit rund 10 000 m² ist das MAC-Forum am Airport München die größte überdachte Freifläche Europas. Auf diesem Gelände werden vom Flughafen München ganzjährig zahlreiche Events aller Art ausgerichtet. Große Anziehungskraft üben zum Beispiel Public-Viewing-Veranstaltungen rund um große Fußballereignisse aus.

weiterlesen

Die ursprüngliche Verantwortung für die baustellenspezifischen und gewerkeübergreifenden Arbeitsschutzmaßnahmen liegt nach der Baustellenverordnung immer beim Bauherrn

Auswirkungen der TRBS 2121-1 auf die Baustellenpraxis

Mit der Neufassung wird für alle Baubeteiligten sichtbar, warum das Thema der sicheren Höhenarbeit alle Baubeteiligten betrifft – ob Bauherr, Architekt, Gerüstnutzer oder den Ersteller eines Gerüstes. So trägt der Bauherr nach der Baustellenverordnung (BaustellV) generell die übertragbare Gesamtverantwortung für die Sicherheit auf „seiner“ Baustelle. Den vom Bauherren beauftragten Architekten beziehungsweise Bauunternehmern sollte deshalb bei der Vergabe von Gerüstbauarbeiten bewusst sein, dass die Folgen der Neufassung der TRBS 2121-1 in der Regel für den Auftragnehmer einen gesteigerten Aufwand bedeute, der logischerweise zu einem erhöhten Vergütungsanspruch führt. Denn um die geschuldete […]

weiterlesen