Neue Layher Allround-Systemlösungen für Treppentürme

Für Treppen und Aufstiege stehen im Layher Modulgerüst- Produktprogramm je nach Anforderung passende Ergänzungsbauteile zur Verfügung. Das Angebot reicht von leichten Alu-Podesttreppen über separate Treppenwangen für verschiedene Verkehrslasten bis hin zu kindersicheren Geländern. Für die öffentlich zugängliche Fußgängertreppe ist der Layher Modulgerüst – Treppenturm 750 mit komfortablen Steigungsmaßen die ideale Lösung. Die Kombination aus Treppenwangen 750 sowie Serienböden als Stufen ermöglicht es, die Treppenläufe je nach Personenaufkommen variabel in der Breite anzupassen. Treppentürme, Rollstuhlrampen oder Überbrückungen im öffentlichen Bereich müssen laut Landesbauordnungen mit durchgehenden Handläufen ausgestattet sein. Mit dem neuen Systemhandlauf steht Kunden jetzt eine ebenso einfache wie flexible Lösung zur Verfügung. Die Neuentwicklung besteht aus nur drei Einzelteilen: einem Systemhandlaufrohr aus Aluminium mit einem Durchmesser von 42,3 mm, einem Systemhandlaufhalter sowie einem drehbaren Kunststoff-Gelenk. Das Gelenk wurde so konstruiert, dass es sich variabel von 90° bis 180° einstellen lässt. Auf diese Weise passt sich der Systemhandlauf stufenlos an alle Steigungen und Bauformen an – es ist nur ein Bauteil für Auf- und Übergänge im öffentlichen Bereich erforderlich. Die Anforderungen für barrierefreies Bauen werden praxisgerecht erfüllt.

Die Montage erfolgt einfach und schnell. Zuerst wird der Handlaufhalter an den Sprossen der kindersicheren Geländer befestigt. Für Eckbereiche gibt es alternativ einen Halter mit Halbkupplung zur Anbringung an Allround-Stielen. Anschließend werden die zugeschnittenen Handlaufrohre auf den Handlaufhaltern aufgelegt und vernietet. Als Verbindungselement zwischen den einzelnen Rohren dient das drehbare Gelenk. Dieses wird einfach auf die Rohre aufgesteckt und sorgt für einen fließenden Übergang und angenehme Haptik bei der Nutzung. Durch eine speziell für den Systemhandlauf entwickelte Montagehilfe entfällt das Einmessen der Handlaufhöhe und des Abstands zum kindersicheren Geländer – die Montagezeit wird reduziert. Um Unbefugte am Betreten von Flucht- oder Bautreppentürmen zu hindern, kann der untere Austrittsbereich mit dem Protect-System eingehaust werden. Für den Zutritt gibt es passende Protect-Türelemente. Die Anforderungen an Fluchtwege lassen sich mit dem 1,57m breiten und 3,00 m hohen Lichttürelement praxisgerecht erfüllen. Die integrierte Tür hat eine lichte Durchgangshöhe von 2,09m und eine lichte Durchgangsbreite von 1,18 m. So ist ein Einsatz gemäß ASR A2.3 für Fluchtwege bis 200 Personen möglich. Für Baustellenzugänge gibt es ergänzend ein 1,57 m breites und 2,00 m hohes Türelement. Die Tür besitzt ein Anti-Panikschloss: Von außen kann die Tür nur mittels Schlüssel geöffnet werden. Von innen lässt sich die Tür dagegen einfach per Türklinke betätigen. Neu ist zudem der Spaltriegel zur Einhängung der Lichttürelemente. Dieser wurde so konzipiert, dass es zwischen Treppenturm-Podest und Tür keinen Höhenversatz gibt – Stolperfallen werden vermieden. Die Montage am AllroundGerüst erfolgt schnell über die am Spaltriegel angebrachten Keilköpfe. Für eine wirtschaftliche Logistik ist ebenfalls gesorgt. Der unten geschlossene Rahmen steift die Türelemente nicht nur besser aus, sondern vereinfacht auch Lagerung und Transport.

Text/Grafik: Layher

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Die Geschäftsführung Altrad plettac assco mit Ulrich Lawory (l.) und Ralf Deitenberg _ News auf geruest.com

Das wichtigste Thema der Branche ist neben Innovationen insbesondere die Personalfrage

ABZ: Herr Deitenberg, wie blicken Sie auf das vergangene Geschäftsjahr 2018 zurück? Sind Sie zufrieden mit den Entwicklungen? Ralf Deitenberg: Wir haben ein sehr positives Jahr hinter uns, wie wahrscheinlich die gesamte Branche. Unseren Kunden geht es durchweg gut und auch die Auftragslage im Gerüstbau ist weiterhin sehr gut. Davon profitieren wir natürlich auch. Wir konnten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von ca. 20 % erwirtschaften, was insbesondere auf die Entwicklung auf dem deutschen Markt zurückzuführen ist. Der deutsche Markt ist und bleibt für uns der wichtigste Markt und vor […]

weiterlesen

News auf geruest.com KW 11 2018

Sanierung des Frankfurter Doms

Frankfurt/Main (ABZ). – Frankfurt am Main verbindet man heute in erster Linie mit dem Themenkomplex Finanzen – Banken – Börse. Doch diese zeitgenössischen Assoziationen lassen ganz andere, historische Aspekte dieser Stadt leicht in denHintergrund treten. Lange bevor die Paulskirche 1848 als Versammlungsort des ersten demokratischen, gesamtdeutschen Parlaments in die Geschichtsbücher einging, machte sich bspw. der auch „Kaiserdom zu Frankfurt“ genannte Dom St. Bartholomäus einen gewichtigen Namen dadurch, dass dort seit 1356 die Deutschen Könige gewählt und ab 1562 die Kaiser des „Heiligen Römischen Reichs“ gekrönt wurden. Bereits 1239 wurde mit […]

weiterlesen

Verschärfte Regeln für Arbeitsschutz

Gerüst-Nutzer stehen verstärkt in der Pflicht

Köln (ABZ). – Am 11. Februar 2019 ist die Neufassung der „Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2121 Teil 1)“ in Kraft getreten. Nach Ansicht der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk und des Bundesverbands Gerüstbau wird diese einen Investitionsbedarf in der Gerüstbau-Branche auslösen. Das neue Regelwerk nehme dabei nicht nur die Ersteller, sondern verstärkt auch die Nutzer von Gerüsten in die Pflicht. Neben den spezialisierten Gerüstbaubetrieben seien das alle Bauhandwerksbetriebe, die Gerüste aufstellen und nutzen, also u. a. auch Maler, Dachdecker oder Maurer. Gerüstbaubetriebe jetzt angehalten, die geänderten Vorschriften beim Auf-, Um- […]

weiterlesen