Leipziger Engagement für Schulprojekt in Kamerun

Vetreter der cetrac GmbH und von geruest.com folgten einer Einladung nach Kamerun

AFRIBOOM-Initiatoren beim Ortstermin: Initiator Joseph Nguefack-Sonkoue (m.) und die Vertreter der cetrac GmbH Thomas Deutschenbaur (r.) und Philipp Busch

Unser Engagment für afriboom

Hierzulande ist es selbstverständlich, mit entsprechendem Alter in eine Kinderkrippe zu gehen, dann Kindergarten und Schule und über Ausbildung oder Studium ins Berufsleben zu gelangen. In Kamerun hingegen herrscht noch immer große Armut und eine dortige Schule kann, sofern überhaupt vorhanden, nicht annähernd die Grundlagen für eine spätere Ausbildung schaffen. Uns liegen gerade die Kinder am Herzen, denen wir die Möglichkeit einer ordentlichen Schulbildung schaffen wollen. Die cetrac GmbH weiß als Händler für gebrauchte Gerüste und Schalungen, was und wo weltweit gebaut und gebraucht wird. Nach einem Besuch vor Ort in Kamerun wissen wir umsomehr, was die Menschen in Afrika gerade im sozialen Bereich noch viel dringender brauchen – eine Perspektive. Daher engagieren sich geruest.com und die cetrac GmbH für die Bildung und Ausbildung der jungen Menschen bei dem Bau einer Schule in Kamerun.

 

Bildung als Basis einer gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Entwicklung

Das ist keine neue Erkenntnis, aber sie kann allzu oft nur bedingt umgesetzt werden. Die Bewohner Afrikas haben viel Kreativität und Geschick in Anbetracht knapper Ressourcen entwickelt, sodass hier viel Potential liegt. Mit einer soliden naturwissenschaftlichen, handwerklichen und gesellschaftlichen Grundbildung kann dann die erste Stufe aus der Armut genommen werden. Es gilt eine Basis zu schaffen, auf die alle weiteren Entwicklungsschritte aufbauen und überhaupt erst eine Perspektive ermöglichen.

Eine Schule nach europäischem Vorbild

So ist der Bau und der reguläre Betrieb einer Schule ein wichtiger Baustein für dieses Vorhaben. Diese Schule soll zur Institution für Kinder und Erwachsene werden, die gemeinsam Grundlagen wie Lesen, Rechnen und Schreiben lernen. Hier bilden sich einzelne Talente und Fähigkeiten, die für die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse der Siedlungsgemeinschaft entwickelt werden sollen.

Auch das Wissen um die jeweiligen Traditionen der Bewohner wird einen festen Platz im Bildungsplan einnehmen. Das Bewahren des Glaubens und der Bräuche sind wichtiger Bestandteil im gesellschaftlichen Leben und dürfen nicht unbeachtet bleiben. Wissen soll später in Eigenregie von Generation zu Generation weitergeben werden.

Grundlage für Berufsausbildung

Die lokale Schule ist die erste Schritt in Richtung wirtschaftliche Entwicklung. Die hier vermittelten Grundlagen in Bezug auf Naturwissenschaften und Mathematik sind der Einstieg in eine berufliche Ausbildung. Es werden vornehmlich handwerkliche Berufe für das afriboom-Projekt benötigt und ausgebildet, da die Arbeiten beim Aufbau und Betrieb des Siedlungsprojekts ohne externe Hilfe ausgeführt werden sollen.